Dreirad Zentrum Bielefeld präsentiert neue Form der Mobilität

Dreirad-Zentrum Bielefeld auf dem Informationstag für Menschen mit Behinderungen

Gemeinsam mit örtlichen Gruppen hat das Dreirad Zentrum Bielefeld am Tag der Menschen mit Behinderung Probefahrten mit Dreirädern für Erwachsene angeboten. Auf diese Weise wurde auf alternative Mobilitätsformen aufmerksam gemacht. Mit Dreirädern und Elektrodreirädern für Erwachsene können Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen selbstständig mobil sein, alltägliche Besorgungen machen oder Ausflüge unternehmen.

Überzeugen auch Sie sich von den Vorteilen von Dreirädern und Elektrodreirädern für Erwachsene und machen Sie eine Probefahrt in unserem Dreirad Zentrum Bielefeld. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Erst wenn man selbst mal mit dem Rollator über den Kirchplatz gegangen ist, merkt man, wie ruppig die Pflasterung des Platzes ist. Oder wie selbst eine ein Zentimeter hohe Kante am Zebrastreifen zur Barriere wird.
Zum Tag der Menschen mit Behinderungen haben die örtlichen Gruppen am Freitag auf dem Holter Kirchplatz Probefahrten im Rollstuhl, mit Rollator, im Parallel-Tandem oder mit dem Rollstuhl-Transportrad angeboten. Unter dem Dach der »Aktion Mensch« hat Ursula Pankoke, Lotsin für Menschen mit Behinderungen in der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock, Vereine zusammengebracht, die sich um Menschen mit Beeinträchtigungen kümmern.

Fotos der neuralgischen Punkte

Ulla Lehmann vom Verein Anders war in der Stadt unterwegs und hat die neuralgischen Stellen fotografiert. »Gut schneidet Stukenbrock ab. Beim Neubau der Hauptstraße sind alle Bordsteine an den richtigen Stellen abgesenkt worden«, sagt sie. Nur am Friedhof sind die Bordsteine noch zu hoch.
Das sieht in Schloß Holte anders aus. Seit Jahren ein Ärgernis ist der Bordstein am Zebrastreifen vor dem Altenzentrum Wiepeldoorn, der zwar abgesenkt ist, aber immer noch eine Kante hat, über die ein Rollstuhlfahrer, der vorne kleine Räder hat, nicht kommt.

Verkehrsinseln zu klein

Weitere Probleme stellen Verkehrsinseln dar und zu klein bemessene Warteflächen an Ampeln wie zum Beispiel an der Kreuzung Bahnhof-, Kaunitzer- und Holter Straße. Ein Fahrradfahrer mit Kinderanhänger zum Beispiel stehe einige Zentimeter auf der Straße. »Mit mehreren wird es eng«, sagt Ulla Lehmann.

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Kommentare: 2
  • #1

    Iris Franchella (Dienstag, 09 Mai 2017 22:16)

    Ich wohne wie viele Andere in ein Wohnhaus mit einen Aufzug der nicht länger ist wie 140m.
    Oft sind die Hilfsmittel E-Mobile nicht tauglich wegen der Länge oder Breite.
    Ich bräuchte ein Gerät ,am besten Dreirad was nicht länger wie 1.40m und nicht breiter wie 70cm hat.Wenn Sie irgendwie sowie mal haben ,Bitte melden Sie sich.
    Mfg Franchella

  • #2

    Dreirad-Zentrum (Dienstag, 16 Mai 2017 14:19)

    Hallo Frau Franchella,

    am besten fragen Sie einfach in Ihrem Dreirad-Zentrum vor Ort nach. Die Kollegen im Shop freuen sich Ihnen bei diesem Problem behilflich sein zu können.

    Hier geht´s zu dem Dreirad-Zentrum in Ihrer Nähe:
    www.dreirad-zentrum.de/kontakt-läden/